Waldtag mit Förster

Bei kaltem und regnerischem Wetter machte sich die Klasse 3A Ende Oktober auf den Weg Richtung Litzau, um mit Förster Ludwig Rabl einen Rundgang durch den Wald zu machen.

Nachdem sich beim Ankommen im Wald alle Kinder die Geräusche, Gerüche und die Stimmung im Wald bewusst gemacht hatten, packten alle mit an, um mit herumliegenden Ästen und Zweigen einen großen „Adlerhorst“  als Sitzgelegenheit für die ganze Klasse zu bauen. Was für ein wunderbarer Platz, um gemeinsam Brotzeit zu machen!

 Im Mittelpunkt stand das Thema „Nachhaltige Waldnutzung“. Herr Rabl nahm die Kinder an verschiedenen Stationen mit auf Zeitreise und erzählte, wie Menschen zu unterschiedlichen Zeiten den Wald genutzt haben und wozu wir den Wald heute nutzen.

Dazwischen gab es viel Wissen über den Wald, seine Pflanzen und Tiere in aktiven Spielen zu erfahren.

Bei dem Spiel „Reh und Luchs“ beispielsweise schlich sich der Luchs an das Reh (Kind mit verbundenen Augen) an, das schlecht sehen, aber gut hören kann.

Auch zum Thema „Gefahren für den Wald durch Sturm, Borkenkäfer, Trockenheit usw.“  konnten die Kinder bei einem aktiven Spiel hautnah erfahren, dass ein stabiler Mischwald aus verschiedenen Baumarten den Problemen besser gewachsen ist, als der häufig noch vorherrschende reine Fichtenwald.

Viele besondere Fundstücke wurden eingepackt und zurück im Klassenzimmer stolz gezeigt.

So war es trotz des ungemütlichen Wetters ein schöner, lehrreicher Schultag, der den HSU-Unterricht wunderbar ergänzte.

Einige Kinder hielten ihre Eindrücke in gemalten Bildern, kleinen Gedichten (Elfchen) und Texten fest.

K. Kaufmann, Klassenlehrerin 3A